Kolumne

Immobilienertragssteuer

Im Rahmen des 1. Stabilitätsgesetzes 2012 – besser bekannt als „Sparpaket“ – wurde per 1.4.2012 die sogenannte Immobilienertragssteuer (ImmoESt) eingeführt. Seitdem unterliegen grundsätzlich alle Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken einem festen Sondersteuersatz. Dieser beträgt seit 1.1.2016 30%. Bemessungsgrundlage der ImmoESt ist der Veräußerungsgewinn – also die Differenz zwischen Veräußerungserlös und Anschaffungskosten. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten ist folgendes zu unterscheiden: Bei Grundstücken des Altvermögens (angeschafft vor dem 1.4.2002) werden die Anschaffungskosten pauschal mit 86% des Veräußerungserlöses angesetzt. Es werden daher nur 14% des Veräußerungserlöses mit 30% ImmoESt versteuert, was eine effektive Steuerbelastung von 4,2% ergibt. Wurde ein Grundstück des Altvermögens jedoch nach dem 31.12.1987 erstmalig in Bauland umgewidmet, sind die Anschaffungskosten wiederum pauschal mit 40% des Veräußerungserlöses anzusetzen. Der Steuersatz beträgt daher 30% von 60% des Erlöses – also eine effektive Steuerbelastung von 18%. Bei Grundstücken des Neuvermögens (angeschafft nach dem 1.4.2002) werden die tatsächlichen Anschaffungskosten herangezogen. Außerdem sieht das Gesetz Befreiungsbestimmungen, etwa für Gebäude, die selbst bewohnt bzw. selbst errichtet wurden, vor.

5 Comments

  1. It’s in reality a nice and useful piece of information. I’m satisfied that you just shared this useful information with us. Please keep us up to date like this. Thanks for sharing. Kirstin Willi Sethrida

  2. I have read several excellent stuff here. Definitely price bookmarking for revisiting. I wonder how so much attempt you place to make such a excellent informative web site. Merralee Kenn Gaultiero

  3. You made some clear points there. I looked on the internet for the issue and found most persons will go along with with your site. Linda Mickie Beck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.